Aktionen und Ergebnisse

Projekttreffen 26. – 27. Januar 2017 in Athen

Im Treffen der europäischen Partner  beim griechischen Partner GUNET wurde die Materialsammlung an Präventionsangeboten und guten Beispielen aus acht europäischen Ländern beraten und in ihrer qualitativen Aufbereitung abgestimmt. Die Frage, welche die Teilnehmer/innen am meisten beschäftigte: In welcher Form soll die Materialsammlung aufbereitet werden, damit sie  vor allem von Praktiker/innen aus der Jugendarbeit bestmöglich genutzt werden kann? Insgesamt haben die Partnereinrichtungen rund 95 Materialien und gute Beispiele zusammen getragen, die nun vom slowenischen Partner INTEGRA aufbereitet werden.

Dabei entstehen gleichzeitig “Leitlinien zur bestmöglichen Nutzung präventiver  Materialien”, die im Sommer 2017 in deutschen, niederländischen, spanischen, slowenischen, slowakischen und griechischen Übersetzungen vorgelegt werden.

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Das YCARE-Team in Athen

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Die Akropolis immer dabei – Leitbild des griechischen Projekttreffens

 

Die nächsten Arbeitschritte: Fertigstellung von Materialsammlung und Leitlinien und ab Herbst 2017 geht es in die so genannten Multiplier Events: Dann werden in Veranstaltungen die Projektergebnisse Fachleuten aus der Jugendarbeit und dem Bildungsbereich vorgestellt und auf ihre Praktikabilität überprüft.

Projekttreffen 29. – 30. September 2016 in Berlin

Zwölf Projektkolleg/innen aus den Niederlanden, Irland, Slowenien, Österreich, Spanien, der Slowakei, Griechenland und Deutschland trafen sich zur  Abstimmung, welche Instrumente entwickelt werden, um der Radikalisierung von Jugendlichen entgegen zu treten. In Vorbereitung ist eine elektroniche Plattform, die rund 120 leicht einsetzbare Angebote enthalten wird, um Radikalisierung zu thematisieren, präventiv tätig zu werden und Hilfestellung beim Ausstieg aus einem radikalen Szene zu geben.

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Intensive Diskussionen

YCARE Berlin meeting

Im Diskurs mit der Berliner Einrichtung EXIT, die vor allem in der Ausstiegsberatung von Neo-Nazis  tätig und erfolgreich ist, wurden Erfahrungen abgeglichen. Die YCARE-Expert/innen sind beeindruckt von der Herangehensweise der EXIT-Kolleg/innen, die einen durchdachten und überzeugenden Ansatz präsentierten.

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EXIT-Experten Ulrike Fliess und Fabian Wichmann mit dem YCARE-Team

EXIT-Experten Ulrike Fliess und Fabian Wichmann mit dem YCARE-Team

YCARE suchte auch das Gespräch mit der Politik, um von politisch Verantwortlichen eine Einschätzung zu erhalten, wie mit dem Thema “Radikalisierungsprävention und -intervention” strategisch umgegangen wird. Die beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Dorothee Schlegel und Annette Sawade (beide SPD) stellten sich kritischen Fragen und erläuterten engagiert das Programm “Demokratie leben!” und weitere Initiativen der Bundesregierung.

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Dank an die Abgeordneten Dr. Dorothee Schlegel und Annette Sawade, die den europäischen Gästen die Initiativen der Bundesregierung gegen Radikalisierung erläuterten

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Fazit im Austausch mit Praktiker/innen und Politikerinnen: Um Radikalisierung bei Jugendlichen entschieden und erfolgreich entgegen zu treten, bedarf es

  • eines ganzheitlichen Ansatzes, der das gesamte familiäre, schulische und soziale Umfeld der gefährdeten Jugendlichen einbezieht; isolierte Einzelmaßnahmen sind der falsche Weg
  • braucht es einen strategischen und mehrjährig ausgerichteten Ansatz, um überhaupt wirksam zu werden.
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Immer dabei: die Flagge des ERASMUS+ – Programms, welches YCARE maßgeblich unterstützt

Vor dem Reichstag in Berlin

Vor dem Reichstag in Berlin

Die Europaflagge grüßt vom Reichstag

Die Europaflagge grüßt vom Reichstag

 

Projekttreffen 2. – 3. Juni 2016 in Granada

Partnertreffen_GranadaDas Treffen diente der Auswertung einer Umfrage, die von den spanischen Kolleginnen von Aldaima ONG Acogimiento Familiar Granada im Rahmen des Projekts YCARE federführend entwickelt und begleitet wurde. Sie soll Aufschluss darüber bringen, wo Fachleute aus dem Bildungsbereich, der Jugendberatung, der Sozialarbeit, der Gesundheitsberatung und dem Justizbereich ihren Weiterbildungsbedarf im Umgang mit der Radikalisierung von Jugendlichen sehen.

Erste Ergebnisse zeigen,  dass in allen beteiligten Ländern ein hoher Weiterbildungsbedarf besteht, dass aber die Einschätzungen und Erwartungen der Akteur/innen an unterstützende Instrumente unterschiedlich sind.

YCARE_PartnerDie Ergebnisse der Umfrage werden bis September 2016 ausgewertet und in ihren Kernaussagen aufbereitet. Diese Kernaussagen sind die Grundlage für Empfehlungen zum Umgang mit dem Weiterbildungsbedarf.

(Bildnachweis: Aldaima)

 

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